Zwetschge ➕➕➕ Sorte ?

ALLGEMEINES

Herzwurzler

manche Sorten heimisch

mehrjährig

 

STANDORT🌕- Halbschatten

Im Garten:

am Haus: frühe Zwetschge

am Kuperbrunnen: späte Zwetschge

.🍽 ESSBAR

Früchte

GESCHMACK

fuchtig süß, leicht erfrischend, aromatisch, fruchtig

 ÖKOLOGIE

🐝 Wildbienen: 34 (Nektar/Pollen)

🐛 Raupen: 20

🌸 BLÜTE / 📙Frucht

 

Frühe: 🌸 Apr - Mai / 📙 Frucht: Jul - Aug

Späte: 🌸 Apr - Mai / 📙 Frucht Aug - Sep

 

🌸 BLÜTENFARBE

Weiß

💧  WASSERBEDARF

selten, aber durchdringend

BODEN / DÜNGER

BODEN

durchlässig, humös, nährstoffreich

DÜNGER

Hornspäne, Kompost, Mist o.

Obst/Beerendünger: 10-10-10

PH

6,0 - 7,5 leicht sauer - alkalisch

🐞NÜTZLINGE / SCHÄDLINGE

 

SCHÄDLINGE

 

Pflaumenwicker, nachtaktiv (Falter) 8mm groß

Anfänglich weiße Raupen, färben sich später karminrot, dann dunkelbrauner Kopf.

Länge  10 -15 mm. Überwintern meist unter Borke der Bäume.

Puppe  6 -7 mm, hellbraun. 

 

Nach Befruchtung: legen Eier einzeln auf Unterseite der Früchte ab. (über 16 °), bis 60 glasig wirkende Eier. Nach ca. 2 Wo schlüpft 1. Generation junger Raupen. Bohren sich in Jungfrüchte ein.

Nach Ende Reifungsfraß verlassen sie die Früchte. Solange ernähren sich die jungen Pflaumenwickler von dem Inneren der Frucht.

Einige der Tiere gehen jetzt in die sogenannte Winterdiapause – das ist eine zeitweilige Unterbrechung der Entwicklung von Insekten. Der andere Teil der Tiere verpuppt sich erneut und bringt nach etwa 14 T eine 2. Generation zum Vorschein.

Verpuppung  erfolgt mit einem Gespinst, im Moos, am Baumstamm, zwischen abgefallenen Rindenstücken o. auf faulem Holz.

Raupen der 1.Generation lassen sich in abgestoßenen Früchten zu Boden fallen.

2. Generation das gleiche o. seilt sich mit einem feinen Seidenfaden ab.

 

Ausgewachsene Falter: Ende Apr - Sep, fliegen abends + nachts.

Jun + Jul befallen die kleinen Raupen die Herztriebe der Nahrungspflanzen

Aug + Sep werden vorwiegend die Früchte der Pflanzen befallen.

 

SCHADBILD

1. Geneartion: Frühzeitig violett verfärbte Früchte, bereits im Jun +Jul vom Baum fallen

Da der Fruchtabfall oftmals als natürlich angesehen wird, wird er selten mit dem Pflaumenwickler in Verbindung gebracht.

2. Generation: vorzeitig reife + weiche Früchte. Häufiges Symptom an Früchten sind feine Miniergänge, die direkt zum Stein führen. Auf Fruchtunterseite ist ein Einbohrloch zu erkennen, welches mit einem farblosen gallertartigen Tropfen versehen ist. Schaut man in die Frucht hinein, so sieht man oftmals noch die Raupe samt ihrer Kotablagerungen.

 

Sekundärschäden wie das Auftreten des Monilia-Pilzes kommen vermehrt vor. Der Pilz dringt in die angefressenen Früchte ein.